Klekih-petra

Gegen Panikmache und Maskenpflicht – Schweizer Immunologe fordert Entschuldigung

Es paßt natürlich nicht in den medialen Mainstream, aber früher oder später wird man sich den Fakten stellen müssen und wird das Herumspekulieren a la Lauterbach und Drosten nicht mehr zur Grundlage politischer Entscheidungen machen können.

Auf Sputniknews ( https://de.sputniknews.com/politik/20200719327528995-corona-immunologe-fordert-entschuldigung/ , Quelle auch für einige Zitate weiter unten) weist Beda Stadler auf inkonsistente Teststrategien hin, die zu Verfälschungen in der Statistik führen, die dann ungefiltert und ohne sinnvolle Interpretation als Grundlage für politische Entscheidungen verwendet werden.

„Stadler zweifelt nicht nur an der seit 9. Juli in der Schweiz wieder geltenden Maskenpflicht, sondern auch an der Test-Strategie der Schweizer Behörden. Die Verunsicherung sei groß, stellt er fest. Das könne „noch ewig so weitergehen. Falls man nämlich weiter so intensiv testet, wird es kaum je weniger positive Resultate geben.“

Der Immunologe betont: „Es gehört zwar zum Lehrbuchwissen, dass ein positiver Test nicht gleichbedeutend ist mit einer Ansteckung. Aber Wissen hilft nur, wenn man es auch nutzt.“ Er macht darauf aufmerksam, dass die meisten PCR-Tests zum Nachweis des Virus Sars-Cov-2 eine Fehlerquote von mehr als einem Prozent haben. Das habe unter anderem ein Ringversuch ergeben, an dem zahlreiche Labore beteiligt waren.

Stadler führt die Folgen näher aus: „Die von Drosten mitentwickelten und weltweit eingesetzten PCR-Tests könnten aber selbst bei immunen Menschen Bestandteile von Sars-Cov-2 nachweisen. „Der Test wird so lange positiv sein, bis keine Trümmer des Virus mehr vorhanden sind.“ Zudem werde durch die PCR-Methode „ein kleines Stück des viralen Genmaterials im Test genügend vervielfältigt“. Stadler schrieb, dass mutmaßlich eine große Zahl der täglich gemeldeten Infizierten auf dem Aufspüren von Virustrümmern beruhen.“

Tatsächlich hat das dazu geführt, dass zwischendurch Zweifel an der Immunisierung durch Ansteckung aufkamen, als nämlich bei bei mehreren hundert Menschen in Südostasien, die nachweislich von Covid-19 genesen waren, erneut Symptome festgestellt wurden und besagte PCR-Tests positive Ergebnisse lieferten. Erst eine nachgeschobene, genauere Untersuchung mit vollständiger Gensequenzierung zeigte, dass es sich um unvollständige Gene eines somit inaktiven Sars-2-Virus handelte. die beim PCR-Test zu false-positives führten.

Wie weit man sich vom Realismus entfernt hat, schätzt er recht pessimistisch ein: „Die Gesichtsverhüllung ist längst eine Art Glaubensbekenntnis. Selbst die Ungläubigen werden weiterhin ihre Masken überziehen, da schließlich niemand als Asozialer gebrandmarkt und aus dem Zug geschmissen werden will.“

Das Stichwort „Glaubensbekenntnis“ lässt einen nachdenklich werden, das es einen zu einer Betrachtung der Situation führen kann, wie es zu solchen Extremmaßnahmen wie „Lockdowns“ kommen konnte. Auf der einen Seite sind „Experten“, die unreflektiert das Mantra vom gefährlichen Virus aufsagen und somit Bilder aus den Medien von Ebola-Epidemien und hämorrhagischen Fieber heraufbeschwören und unverdrosten die unbewiesene These vertreten, dass es der deutschen Politik zu verdanken ist. dass die Infektionszahlen niedriger als in anderen Ländern sind. Und auf der anderen Seite sind Politiker wie in Schweden, die einen besonnenen, der Situation angepassten Umgang pflegen und sich auch nicht scheuen, zuzugeben, dass sie nicht immer optimal agiert haben oder Experten wie Stadler, die sich auch nicht zu fein sind, frühere Einschätzungen zu revidieren:

„Ich könnte mich selber ohrfeigen, weil ich das Virus Sars-Cov-2 viel zu lange mit Panik im Nacken betrachtet habe.“ Er ärgere sich auch etwas über viele seiner Fachkollegen, „die bislang die Diskussion rund um Covid-19 den Virologen und Epidemiologen überlassen haben“

Es ist schwer, in einer Medienwelt, die im Panikmodus läuft, Abwägungen und differenzierten Betrachtungsweisen Gehör zu verschaffen. Vielleicht braucht es einfach etwas markantere, nicht immer ganz so wissenschaftlich-korrekte Statements, um die Politik und unser Leben wieder in normalere Fahrwasser zu führen.

„Wer als gesunder junger Mensch derzeit mit einer Maske herumläuft, sollte deshalb gescheiter einen Helm tragen, da das Risiko, dass einem etwas auf den Kopf fallen könnte, grösser ist als eine schwere Erkrankung an Covid-19.“ In seinem jüngsten „Weltwoche“-Beitrag empfiehlt er, die Maskenpflicht schnell wieder abzuschaffen: „Es war eine gute Trockenübung. Taucht mal wieder ein gefährliches Virus auf, kann jeder sein Lieblings-Lümpchen hervorholen, um etwas gegen die eigene Panik zu unternehmen.“ (Zitat Stadler aus oben genannten Artikel).

Eine weitere Einschätzung zum Umgang mit Risikogruppen deckt sich mit der selbstkritischen Einschätzung des schwedischen „Chef-Epidemiologen“, in welchem Bereich seine Strategie anfänglich Mängel aufwies:
„Um die Pandemie unter Kontrolle zu halten, reiche eine Strategie aus, die über 65-jährigen Risikopersonen vernünftig zu schützen, schrieb Stadler in der ‚Weltwoche‘ im Juni. Ein erneuter Lockdown sei nicht notwendig: ‚Zurück auf dem Weg zur Normalität, würde es uns Bürgern jetzt guttun, wenn sich einige Panikmacher entschuldigen würden.’“

Stattdessen geht man nun seit Ende Juli in Österreich mal wieder den gegenläufigen Weg, unterstellt jedermann, krank zu sein und versucht Risikogruppen nun sogar vor Rhino-Viren zu schützen, indem man alle wieder dazu zwingt, einen Mund-Nasen-Schutz auch in Supermärkten zu tragen. Immerhin ein MNS, der wirksam ist und keinen Stofflappen wie in Deutschland, der unbestritten keinen hinreichenden Schutz gegen Emission von Viren bietet.

Zielführend wäre, wenn man potentiellen Risikopatienten die Möglichkeit böte, sich zu schützen – z.B. durch einen kostengünstigen Zugriff auf FFP-Masken. Das könnten dann auch Masken mit Ventil sein, weil nur der Träger geschützt werden müßte.

Ansonsten hätte man dadurch wieder vermehrt und marktbedingt preisgünstiger „echten“ Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung und könnte diejenigen ausstatten, die beruflich bedingt mit potentiellen Risikopatienten zu tun haben, also Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Versorgungskräfte.