Klekih-petra

Biergarten mit Maulkorb

Die Paranoia der Bayrischen Staatsregierung kennt keine Grenzen: Man muss sogar eine Behelfsmundbinde tragen, wenn man sich sein Bier abholt – wohlgemerkt auch an Ausgabeständen unter Freiem Himmel!

Virologisch macht das bei Sars2 weder für Schankkellner noch für Gäste irgendeinen Sinn, weil sich Viren im Freien sofort gegen Unendlich verdünnen und durch UV-Strahlung binnen zehn Sekunden deaktiviert werden.

Aber politisch natürlich schon:
Irgendwie muss man ja erklären, warum so wenige der Mitte März erlassenen Verbote und im Falle Bayern sogar Ausgangssperren epidemologisch relevant waren. Wie sonst kann es sein, dass deren Aufhebung keine signifikante Zunahme der Ansteckungen bewirkt? Stattdessen warten wir seit Wochen auf die von unseriösen Wissenschaftlern geweissagte zweite Welle.

Abschaffung der Mundschutz- bzw. Maskenpflicht in Deutschland

Quelle: https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-mundschutz-bzw-maskenpflicht-in-deutschland

Hintergrund: Openpetition ist eine Web-Plattform, die Bürgern das Einreichen einer Petition erleichtern soll. Am 18. Mai 2020 wurde dIe Unterschriftensammlung zu der hier genannten Petition abgeschlossen und die Petition wurde durch den Initiator Jonathan Frank eingereicht.

Interessant ist die Begründung sowie die Argumente der Personen, die sich auf der Plattform dazu geäußert haben.

Hier zunächst Inhalt und Begründung der Petition im korrigierten Wortlaut:

Jeden TAG sterben weltweit 175.000 Menschen – auch ohne Corona. Die Maskenpflicht ist absolut unverhältnismäßig. Stoppt die Bevormundung und Machtdemonstration der Politik.

Begründung:

Wir wollen unsere Freiheit zurück! Schützt die Risikogruppen und lasst die anderen Bürger in Ruhe! Masken können auch unsere Gesundheit beeinträchtigen. Es gibt ein Vermummungsverbot.
www.anwalt.de/rechtstipps/maskenball-schiesst-die-corona-maskenpflicht-rechtlich-uebers-ziel-hinaus_167027.html
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-weltaerztepraesident-montgomery-kritisiert-maskenpflicht-16737878.html

COVID-19-Patienten husten Viren durch chirurgische Masken und Baumwollmasken hindurch (Dienstag, 7. April 2020 Seoul)
Weder Baumwollmasken noch chirurgische Masken sind eine sichere Barriere für SARS-CoV-2, wenn ein Patient mit COVID-19 hustet. Dies zeigen aktuelle Experimente in den Annals of Internal Medicine (2020; doi: 10.7326/M20-1342).

Die aktuellen Lockerungen durch eine Mundschutzpflicht zu unterstreichen, zeigt deutlich die Unsicherheit unserer Regierung und der Landesminister auf. Es gibt keinen klaren Plan! Im März stand ein Mund- und Nasenschutz noch nicht zur Debatte, dabei wurde der Lockdown schon veranlasst. ( Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/schutzmaske-oeffentlichkeit-101.html )

Um das ganze wissenschaftlich noch mehr zu untermauern, bietet sich dieses Review über die Auswirkungen des Tragen von Masken an. Darin sind unzählige weitere Quellen zitiert, die keinen Zweifel mehr am Unsinn der derzeitigen Politik lassen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4748517/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jonathan Frank aus Krefeld

Nachfolgend einige Kommentare von Bürgern zu dieser Petition:

[Pro Petition] „Ich arbeite ebenso wie viele hier im Verkauf und meine Tätigkeit ist
seit Einführung für mich und meine Kollegen zu einer Zumutung geworden.
Trotz dem Versuch verschiedene Masken zu benutzen, haben wir jeden Tag
mit Atemproblemen und Kreislaufschwierigkeiten zu kämpfen, bis hin zum
Zusammenbruch einer Kollegin. Eine Schutzfunktion sehe ich auch nicht,
da man sich durch die Maske nur so schwer verstehen kann, dass man sich
so nah zusammenlehnen muss, dass kaum Abstand zwischen Kunden und
Verkäufer herrscht. Und ehrlich – die Zahlen nahmen auch während des
Lockdowns ab – auch ohne Maskenpflicht!

[Contra Petition] „Vorneweg: Ich bin gegen eine generelle Maskenpflicht befürworte aber
eine zeitlich eingeschränkte bei Menschenansammlungen. Die Maske soll
die Mitmenschen schützen, nicht den Träger. Es ist nicht zuviel
verlangt die Mitmenschen vor einer etwaigen eigenen Erkrankung temporär
zu schützen. Hätte man damit wie in Südkorea bereits im Februar 2020
begonnen hätte man den Lockdown auf kritisch Betroffene (Pflegeheim,
..) reduzieren können.“

[Pro Petition]: „Hallo zusammen. Ich arbeite bei einem Einzelhändler. Die ganze Zeit hatten wir auf und es ging alles. Das Schutzglas haben wir erst nach 2 Wochen bekommen, wo das Virus explodiert war und jetzt müssen wir den Mundschutz oder Visier tragen. Wir sind meistens alle Brillenträger, haben Headset und dann noch Maske, mehr geht nicht. Man bekommt keine Luft und kann nicht produktiv arbeiten. Das ist alles Menschenquälerei. Wenn Politiker mal jeder einen Tag körperlich etwas machen würden, würden sie mal das Gericht einschalten statt solche Gesetze zu machen. Die Kunden halten jetzt keinen Abstand.“

[Pro Petition] „Kopfschmerzen und Schwindel
Die ersten Male Maske tragen ging. Mir war nur sehr heiß. Seit dieser Woche (2. Woche Masken-Pflicht in Sachsen) bekomme ich schon nach kurzer Zeit des Tragens Kopfschmerzen, Atemnot und Schwindelgefühle. Außerdem demzufolge natürlich Angst, dass ich im Geschäft umkippe.Nach Abnehmen der Maske hatte ich mehrere Stunden noch leichte Kopfschmerzen und Schwindel. lieber würde ich länger in der Schlange stehen und mehr Abstand einhalten, als die Maske noch länger aufzusetzen. Habe auch schon unterschiedliche Modelle getestet und stelle keinen Unterschied fest, der die Situation verbessern würde.

[Pro Petition] „Dauerzustand
Wenn es nur vorübergehend wäre? Kein Problem. Aber die Maskenpflicht, jetzt eingeführt, wird wohl als letzte aller Verordnungen wieder abgeschafft! Sie wird als Voraussetzung vieler sog. Lockerungsmaßnahmen von der Regierung angesehen. Nach Ansicht einiger Virologen kommt noch die 2. 3. … Infektionswelle. Damit sind wir vielleicht auf Jahre hinaus zum Tragen der Masken verdonnert! Der allmähliche Untergang für den klimafreundlichen öffentlichen Bus- und Bahnverkehr. Wer will sich das lange antun, nur noch mit Maske fahren zu dürfen?

Weltärztepräsident kritisiert Maskenpflicht

Auf der Website des Robert-Koch-Instituts (rki.de) wurde eine Zeitlang als Argument für sogenannte „community-Masken“ die These vertreten, dass sie zumindest eine psychologische Wirkung hätten, die zum Abstandhalten animieren würde. Jedem, der im April mit dem ÖPNV fuhr, wurde das Gegenteil demonstriert. Die damals noch freiwilligen MNB-Träger waren die ersten, die keinen Abstand gehalten haben.

Ebendieses ist offenbar auch anderen aufgefallen und aus berufenerem Munde war am 23.04.2020 bei faz.net folgendes zu lesen:

„Wer eine Maske trägt, wähnt sich sicher, er vergisst den allein entscheidenden Mindestabstand“, mahnt Frank Montgomery. Schals und Tücher als Schutz seien „lächerlich“.

Außerdem meint er: „Bei unsachgemäßem Gebrauch könnten Masken gefährlich werden.“

Im Stoff konzentriere sich ein Virus, beim Abnehmen berühre man die Gesichtshaut, schneller könne man sich kaum infizieren, sagte Montgomery. Eine gesetzliche Maskenpflicht könne es nur für echte Schutzmasken geben, eine Pflicht für Schals oder Tücher sei „lächerlich“. Zugleich verwies er darauf, dass man derzeit noch alle „echt wirksamen Masken“ für das medizinische Personal, Pflegende und Gefährdete brauche.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-weltaerztepraesident-montgomery-kritisiert-maskenpflicht-16737878.html


In der BRD wird seit Ende April die Benutzung von „Mund-Nasen-Bedeckungen“ im öffentlichen Personentransport wie auch in nahezu allen Geschäften und mittlerweile sogar in Arztpraxen im zunehmenden Umfang vorgeschrieben.

Zum Beispiel in der Schweiz denkt man da offenbar eher wie Montgomery: Der Staat unternimmt große Anstrengungen, in ausreichender Zahl geprüft wirksamen Mund-Nasen-Schutz bereitzustellen, hat dieses Ziel aber wohl noch nicht erreicht. Da erscheint die Strategie der Schweizer nur konsequent, Mund-Nasen-Schutz im Alltag nicht vorzuschreiben.

Die Linie wird im übrigen auch von der WHO so empfohlen. „Alltagsmasken“ werden auf deren Website nicht mal erwähnt, „echter“ Mund-Nasen-Schutz wird zusammen mit einer detaillierten Anleitung für „Symptomatische“ empfohlen.

Corona-Hotspot: Bundeswehr rückt an! Anstieg…

Unter der Schlagzeile „Coronavirus: Corona-Hotspot: Bundeswehr rückt an! Anstieg…“ brachte die Online-Zeitung DERWESTEN eine Meldung aus Thüriingen.

Im Text ging es dann nur noch um sechs Sanitäter: „Im Kampf gegen die Corona-Pandemie erhält der Kreis Greiz ab Dienstag Unterstützung von der Bundeswehr. Dann werden sechs Sanitäter die mobilen Abstrichteams im Landkreis unterstützen.“

Referenz: https://www.derwesten.de/panorama/vermischtes/coronavirus-corona-krise-lockerungen-covid-19-corona-merkel-urlaub-regeln-rki-robert-koch-pandemie-drosten-greiz-id229047077.html?position=31&query=greiz%20bundeswehr&t=web&l=de am Mon, 11 May 2020 09:50:46 +0200

Da sag noch jemand, „Fake-News“ wären eine Domäne der Verschwörungstheoretiker.

Gelassene Vorsicht

Die schwedische Grundhaltung finde ich enorm sympathisch, auch wenn das Vorgehen im Einzelnen nicht ganz ausbalanciert sein mag. Man spürt in Schweden ein Vertrauen zwischen den Bürgern sowie zwischen Bürgern und Behörden, das in Deutschland leider fehlt. Sicher ist es entschieden zu lax, wenn auch am heutigen 03.04.2020 von der schwedischen
Public-Health-Agentur noch keine Quarantäne bei Erkrankungen innerhalb der Familie empfohlen wird. Prinzipiell ist es jedoch der einzig demokratische Weg, Empfehlungen auszusprechen und auf gesetzlichen Zwang zu verzichten. Eine Eindämmung viraler Infektionen funktioniert auch dann sehr gut, wenn die empfohlenen Maßnahmen überwiegend, nicht unbedingt lückenlos eingehalten werden.

Obwohl die Mitläufer Nazideutschlands aussterben und die übereifrigen DDR-Bürger sich in die Passivität des Alters verabschieden, ist die deutsche Mentalität labil, prekär, dies schlägt sofort auf die gesellschaftliche Verfassung durch. Die Decke der deutschen Zivilisation ist dünn, darunter lauert Diederich Heßling, der auftrumpfende deutsche Untertan.

Ihm arbeiten derzeit die mit typisch deutscher Liebe zum bürokratischen Detail erlassenen Verordnungen zur Bekämpfung oder Eindämmung Coronavirus-Epidemie zu.

Mit diesen Verordnungen wird das Systemversagen, eingeschleppte Infektionen gezielt zu verfolgen und ihre Ausbreitung damit zu unterbinden, in Stärke staatlichen Handelns umgemünzt. Die Schattenseite ist, dass alle Bürger unter Generalverdacht gestellt
werden, Coronavirus-Verbreiter zu sein, obwohl weiterhin nur eine verschwindende Minderzahl der Bevölkerung positiv getestet wurde und keine Zweifel bestehen, dass die angeordnete Quarantäne der positiv Getesteten und ihrer engen Kontaktpersonen befolgt wird.

Die COVID-19-Verordnungen sind Ausdruck staatlichen Mißtrauens in die deutsche Bevölkerung und Gesetze zur Gängelung und Disziplinierung der Bürger, deren Akzeptanz durch die Schürung von Panik und Hysterie erreicht wird. In dieser Atmosphäre blüht Diederich Heßling als deutscher Volkscharakter wieder auf.

Auch ich halte strenge Regeln der Hygiene und des Abstandhaltens in der derzeitigen Situation für sinnvoll, zu denen wir uns gegenseitig ermahnen sollten, auch wenn sich im Normalfall Menschen begegnen, die bisher keinen Kontakt mit COVID-19 hatten, die Wahrscheinlichkeit des Kontakts mit einem SARS-CoV-2-Ausscheider sehr gering ist.

Aber bitte: mehr gelassene Vorsicht, weniger Polizei und Ordnungsamt.
Wir sind keine Verseuchten, die für andere eine potenziell tödliche Gefahr darstellen, und sollten uns konsequent gegen diese generelle Unter-Verdacht-Stellung wehren.

[Kommentar auf aerzteblatt.de am Freitag, 3. April 2020, 15:35 von Claus Günther]